Innungen > Friseur > Das Friseurhandwerk

Top-Styling statt alter Zöpfe

Heute genügt es nicht mehr, die Haare kurz zu schneiden, damit sie gepflegt aussehen. Die Frisur soll vielmehr zum Typ, zum Kopf - zum ganzen persönlichen Erscheinungsbild passen und beitragen. Der Kunde will gestylt sein, Image und Individualität zeigen. Und top-aktuell soll´s auch noch sein. Der jeweilige Frisuren-Look wird natürlich von Modeströmungen beeinflusst. Das ist wie bei der Bekleidung.
Stylen statt schneiden
Der clevere Friseur kennt Trends und weiß, was en vogue ist. Aber ganz gleich, ob er sich "Hair-Sylist", "Hair-Designer" nennt oder sich eine andere moderne Berufsbezeichnung gibt, seine Kunden erwarten: Geschick beim Schneiden, Färben, bei der Dauerwelle, Maniküre; individuelle Beratung wenn´s z.B. um die Anwendung von Perücken oder Toupets geht oder um fachgerechte Tipps für Make-up und kosmetische Artikel. Außer dem Fachwissen muss auch Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Belange der Kunden mitgebracht werden.
Wer gern mit Menschen umgeht, Kreativität und Fingerspitzengefühl besitzt, hat gute Chancen, später als Meister/in einen eigenen Friseursalon zu eröffnen - oder als Maskenbildner, Frisuren- und Modeberater bei Film, Fernsehen oder Theater engagiert zu werden.
Alles über einen Kamm scheren ist out
Der Dienst am Kunden erfordert besonderes Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zur individuellen Beratung. Dazu bedarf es einer soliden Ausbildung, die überwiegend im Friseurbetrieb erfolgt. Besonderes Können wird in überbetrieblichen Kursen vermittelt (z.B. Kosmetik, spezielle Haarschnitte). Die Ausbildung ist interessant und vielseitig. Sie beginnt bei der Haar- und Hautbeurteilung und reicht über die verschiedenen Arten der Haarbehandlung bis zur Kosmetik, Kundenberatung und Verkaufstechnik.

Für den kreativen Friseurberuf sollte man unter anderem kontaktfreudig, freundlich und höflich sein. Man sollte sich in Geschmacksfragen sicher  und über die aktuelle Mode, ihre Trends und Strömungen informiert sein. Ein gepflegtes und sympathisches Äußeres gehört selbstverständlich dazu. Und schließlich sollte man ein Gefühl für Formen und Farben haben.

Ausbildungsberuf:

Der Ausbildungsberuf des Friseurs / der Friseurin beinhaltet neben der Frisurengestaltung auch die Bereiche Kosmetik und Pflege.

Die Ausbildung:

Die Ausbildung zum Friseur / zur Friseurin dauert drei Jahre. Sie erfolgt im Friseur-Fachbetrieb und wird ergänzt durch Berufsschule und überbetriebliche Lehrgänge.

Übrigens...

Der Gesellenbrief ist der Auftakt zur Weiterbildung: Spezialisierung zum Damen- oder Herrenfriseur, Filialleiter oder Friseurmeister.
Und kein Computer kann den Friseur ersetzen, keine Krise kann den Wunsch der Menschen nach Schönheit und Pflege unterdrücken.

Zurück

Nachrichten aus dem Friseurhandwerk

21.09.2009 12:33

Back for Good

Die neuen Frisurentrends kultivieren modische Eleganz und moderne Lässigkeit - Im Mittelpunkt stehen faszinierende Retro-Looks und der Lifestyle der Celebrities. Alles schon mal dagewesen? Nein, natürlich nicht. Nichts bleibt, wie es war. Schon gar nicht in der Mode. Aber tatsächlich stellt der Rückblick auf vergangene Epochen eine der wichtigsten Inspirationsquellen für die Frisurenkollektion Herbst/Winter 2009/2010 dar. Trend trifft Tradition ist die Devise: Das Neue und Einzigartige entsteht, indem historische Bezüge aufgenommen, jedoch durch moderne Techniken und aktuelles Know-how weiterentwickelt werden.

Weiterlesen …