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Artikel vom 14.02.2019 | zurück zur Übersicht

Halbzeitbilanz JOBSTARTERplus-Projekt SHK + MEHR

Daniel Einhaus (r.), Obermeister der Tischler-Innung, probiert die AR-Brille aus, deren Funktionen Rainer Holtz (m.) vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk unter den Augen interessierter Handwerkerinnen und Handwerker vorstellte.
Daniel Einhaus (r.), Obermeister der Tischler-Innung, probiert die AR-Brille aus, deren Funktionen Rainer Holtz (m.) vom Kompetenzzentrum Digitales Handwerk unter den Augen interessierter Handwerkerinnen und Handwerker vorstellte.
Vertreter aus Vorstand und Geschäftsleitung der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg begrüßten den stv. Ministerpräsidenten Dr. Bernd Althusmann (5.v.l.) sowie die Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (3.v.r.) und Christoph Eilers (2.v.r.) sowie den Kammerpräsidenten Manfred Kurmann (r.) im Haus des Handwerks: Kreishandwerksmeister Günther Tönjes (4.v.l.), die stv. Kreishandwerksmeister Fritz Strop (2.v.l.) und Hans-Jürgen Burke (l.) sowie Vorstandsmitglied Theo Vahle (3.v.l.) und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer (4.v.r.)
Vertreter aus Vorstand und Geschäftsleitung der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg begrüßten den stv. Ministerpräsidenten Dr. Bernd Althusmann (5.v.l.) sowie die Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley (3.v.r.) und Christoph Eilers (2.v.r.) sowie den Kammerpräsidenten Manfred Kurmann (r.) im Haus des Handwerks: Kreishandwerksmeister Günther Tönjes (4.v.l.), die stv. Kreishandwerksmeister Fritz Strop (2.v.l.) und Hans-Jürgen Burke (l.) sowie Vorstandsmitglied Theo Vahle (3.v.l.) und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer (4.v.r.)
Sprach dem Handwerk Mut zu, die Herausforderungen der Digitalisierung anzunehmen und sagte die Unterstützung der Landesregierung dabei zu: Dr. Bernd Althusmann (CDU), niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Sprach dem Handwerk Mut zu, die Herausforderungen der Digitalisierung anzunehmen und sagte die Unterstützung der Landesregierung dabei zu: Dr. Bernd Althusmann (CDU), niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Stellte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und aus ESF-Mitteln geförderte Programm JOBSTARTER plus vor, in dessen Rahmen das Projekt SHK + MEHR umgesetzt wird: Herbert Rüb vom Regionalbüro Nord aus Hamburg
Stellte das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und aus ESF-Mitteln geförderte Programm JOBSTARTER plus vor, in dessen Rahmen das Projekt SHK + MEHR umgesetzt wird: Herbert Rüb vom Regionalbüro Nord aus Hamburg
Beim abschließenden Werkstattgespräch (v.l.n.r.): Landrat Johann Wimberg, Kreishandwerksmeister Günther Tönjes, Minister Dr. Bernd Althusmann, Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer, stv. Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik Christian Klugmann, stv. Kreishandwerksmeister Fritz Strop
Beim abschließenden Werkstattgespräch (v.l.n.r.): Landrat Johann Wimberg, Kreishandwerksmeister Günther Tönjes, Minister Dr. Bernd Althusmann, Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer, stv. Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik Christian Klugmann, stv. Kreishandwerksmeister Fritz Strop

Seit rund eineinhalb Jahren läuft das von der Bundesregierung und der Europäischen Union geförderte JOBSTARTERplus-Projekt SHK + MEHR bei der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg.

Das Projekt befasst sich mit der Frage, wie die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik (kurz: SHK) in den Zeiten der Digitalisierung gestaltet, umgesetzt und angepasst werden muss.

Hierzu wurden auf Basis einer Bedarfserhebung für die Handwerksunternehmen Informations- und Beratungsangebote entwickelt, niedrigschwellige Unterstützungsinstrumente auf den Weg gebracht und Netzwerke geknüpft. Die Fortsetzung dieser Arbeit und die Umsetzung einer Ausbilderschulung stehen für die noch ausstehende Projektlaufzeit bis zum Sommer 2020 auf dem Programm.

Zur Halbzeitbilanz begrüßte Kreishandwerksmeister Günther Tönjes den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Digitalisierungsminister des Landes Niedersachsen, Dr. Bernd Althusmann, im Cloppenburger Haus des Handwerks.

„Wir freuen uns, dass Sie sich beim Zukunftsthema Digitalisierung im Oldenburger Münsterland wohl zu fühlen scheinen, denn gerade die kleinen und mittelständischen Firmen im ländlichen Raum sind bei der Bewältigung der Herausforderungen auf die Unterstützung der Politik angewiesen“ betonte Tönjes.

Diesen Bedarf erläuterte Dr. Michael Hoffschroer, Projektleiter und Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft dann anhand der bisherigen Projektergebnisse. Dabei sparte er aber auch nicht mit mahnenden Worten in Richtung der Handwerksunternehmen:

„Eine strukturelle Fehleinschätzung der Marktentwicklung, wie sie unsere Befragung zumindest im Bereich der Bedeutung von Plattformmärkten nahelegt, kann existenzielle Folgen für das einzelne Unternehmen, aber auch für die gesamte Handwerksbranche haben.“

Gleichzeitig böte die Digitalisierung den Unternehmen gerade im kleinteiligen und oftmals unübersichtlichen Markt handwerklicher Dienstleistungen und Produkte große Chancen, die es zu entdecken und zu nutzen gelte. Insbesondere beim Thema Plattformmärkte zeige sich, dass Handwerker, die sich auf diesen Trend einlassen und ihn sogar mitgestalten, großes Wachstum generieren könnten.

Auch Minister Dr. Althusmann sprach dem Handwerk in seinem Impuls Mut zu und bot zahlreiche Hinweise, an welcher Stelle die Landespolitik das Handwerk ganz konkret bei der Digitalisierung unterstütze. Um die großen Anstrengungen erfolgreich meistern zu können, habe man u. a. eine Milliarde Euro für den Breitband-, Glasfaser- und Mobilfunkausbau bereitgestellt. Mit der Einrichtung der Digitalagentur helfe die Landesregierung den Unternehmen durch konkrete Beratungsangebote.

„Die Digitalisierung ist keine Bedrohung, sondern eine Chance, die jedes Unternehmen nutzen kann“, so der Minister in seiner Ansprache.

Großen Applaus erhielt Althusmann für sein Bekenntnis zur Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung. Hier nahm er sich auch selber in die Pflicht und sagte, dass mehr passieren müsse als Sonntagsreden zu halten. Konkret sagte er zu, sich für die Fortsetzung der Meisterprämie und die Bekämpfung des Mangels an Berufsschullehrern einzusetzen.

Beim abschließenden Rundgang durch die SHK-Werkstatt bot sich dem Minister und rund 70 Gästen aus Politik, Verwaltung und Handwerk nicht nur die Gelegenheit zum Gespräch, sondern auch die Möglichkeit, verschiedene Maschinen, Geräte und Software rund um die Digitalisierung zu erleben. Unter anderem zeigte das bei der BFE in Oldenburg ansässige Kompetenzzentrum Digitales Handwerk eine Virtual-Reality-Brille und eine Augmented-Reality-Brille, mit der sich vollständig digitale Räume bzw. in die Umgebung eingepasste digitale Modelle erleben lassen.

 

Bilder alle Kreishandwerkerschaft Cloppenburg, Raissa Wischnewski. Weitere Bilder finden Sie auf der Homepage der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg: https://www.handwerk-cloppenburg.de/projekte/shk-mehr.php

Veröffentlichungshinweis: Betriebe unterstützen, Ausbildung gestalten, Fachkräfte gewinnen: Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTERplus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTERplus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

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