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Artikel vom 11.09.2019 | zurück zur Übersicht

JA ZUM MEISTER: Starkes Signal der Koalition für Qualität und Qualifikation im Handwerk

JA ZUM MEISTER: Starkes Signal der Koalition für Qualität und Qualifikation im Handwerk

Bereits vor fünf Jahren hat die Mitgliederversammlung der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg sich einstimmig mit einer Resolution der Kampagne JA ZUM MEISTER angeschlossen und damit die Wiedereinführung der Meisterpflicht in aktuell zulassungsfreien Handwerken gefordert.

"Das deutsche Handwerk hat ein Instrument für mehr Ausbildung, weniger Jugendarbeitslosigkeit und höhere Wettbewerbsfähigkeit: den Meisterbrief. Er ist Vorbild für Europa." heisst es darin.

Gemeinsam mit dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, begrüßen die Vertreter des Cloppenburger Handwerks die gemeinsame Erklärung der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD, in den kommenden Wochen die Wiedereinführung der Meisterpflicht in 12 aktuell zulassungsfreien Handwerken voranbringen zu wollen, als ein starkes Signal für Qualität und Qualifikation im Handwerk. Zukunftssicherung und nachhaltige Unternehmensentwicklung im Handwerk werden so auf einer breiteren Basis möglich. 

Erfreut sind wir auch darüber, dass die angekündigte Korrektur der Fehlentwicklungen der Handwerksrechtsnovelle von 2004 - weniger Auszubildende, weniger Fachkräfte, weniger Qualität, schneller vom Markt verschwindende Betriebe und infolge dessen ein geringerer Gewährleistungs- und Verbraucherschutz - auch mit Hilfe aus unserer Region gelingen konnte.

Ein besonderes Lob hat sich der Obermeister der Fliesen- und Natursteinleger-Innung Oldenburg, Stefan Bohlken verdient, der mit seinem unermüdlichen Einsatz maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen hat.

 

Aber auch die Bundestagsabgeordente Astrid Grotelüschen, die vor wenigen Tagen noch im Cloppenburger Haus des Handwerks zu Gast war, hat als Berichterstatterin ihrer Fraktion, einen Anteil am jetzigen Ergebnis.

Den Gesetzentwurf gilt es nun zügig im Parlament zu verabschieden.

Darüber hinaus müssen auch die nunmehr verbleibenden zulassungsfreien Handwerke die gleichen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung haben wie Handwerke mit Meisterpflicht. Hierzu gehört nicht zuletzt die verstärkte Förderung von Aus- und Weiterbildung sowie die Option einer zukünftigen Einstufung als zulassungspflichtiges Handwerk.