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Artikel vom 04.11.2019 | zurück zur Übersicht

Digitale Transformation im Bauhandwerk kann gelingen

Matthias Schöning (l.) und Christian Kreyenschmidt (r.) erhielten von Obermeister Hans-Jürgen Burke ein Präsent für ihre informativen Vorträge zum Thema Building Information Modelling (BIM)
Matthias Schöning (l.) und Christian Kreyenschmidt (r.) erhielten von Obermeister Hans-Jürgen Burke ein Präsent für ihre informativen Vorträge zum Thema Building Information Modelling (BIM)

BIM steht für Building Information Modelling zu Deutsch: Bauwerksdatenmodellierung. Der Begriff beschreibt eine neue Art der softwaregestützten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung eines Gebäudes sowie der Kommunikation zwischen den Beteiligten. Die Grundlage ist ein digitaler Zwilling des Gebäudes, auf den vom Bauherrn bis zum ausführenden Handwerker möglichst alle Akteure zugreifen können.

Mit den Chancen und Herausforderungen dieses Verfahrens befasste sich die Mitgliederversammlung der Cloppenburger Baugewerbe-Innung vor wenigen Tagen.

Obermeister Hans-Jürgen Burke und Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer begrüßten dazu neben gut 30 Innungsmitgliedern zwei Referenten, die unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema Bauwerksdatenmodellierung präsentierten.

Zum einen setzte Christian Kreyenschmidt vom Kompetenzzentrum Planen und Bauen der Jade Hochschule Oldenburg das Thema in den größeren Kontext der digitalen Transformation. Er verdeutlichte, dass gerade auch kleine und mittelständische Handwerksunternehmen, die rechtzeitig in der Lage sind, ihr Geschäftsmodell an die Zukunft anzupassen, zum Gewinner der Digitalisierung werden könnten.

Im Anschluss berichtete Innungsmitglied Matthias Schöning vom Bauunternehmen Theo Schöning GmbH, Bösel, von seinen praktischen Erfahrungen zur Anwendung des BIM in seinem Betrieb. Er stellte die betriebsinternen Effizienzgewinne, die mittelfristige Zeitersparnis sowie die größere Transparenz als unschätzbare Vorteile heraus und riet seinen Kollegen loszulegen, denn nie wieder würde die digitale Transformation so langsam voranschreiten wie heute.

Nachdem Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Hoffschroer anhand des Projektes SHK + MEHR aufzeigte, wie die Kreishandwerkerschaft Cloppenburg sich mit dem Thema „Digitalisierung im Handwerk“ ganz konkret auseinandersetzt und dabei auch betonte, was die Kreishandwerkerschaft selber an Veränderungen in diesem Kontext durchlaufe, bedankte Obermeister Hans-Jürgen Burke sich mit einem Weinpräsent bei den Referenten.

Im Anschluss wurde die Versammlung mit den Berichten aus dem Innungsleben fortgesetzt und bei dem gemeinsamen Essen nutzten die Handwerkerinnen und Handwerker die Gelegenheit zum regen Austausch.

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