Die Auftragsbücher des Bauhandwerks sind aktuell noch gut gefüllt – doch die langwierigen Auswirkungen der Pandemie und des Ukraine-Krieges zeigen ihre Auswirkungen auch auf den Baustellen.
Nach einem handwerkspolitischen Austausch zwischen der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg und dem Landtagsabgeordneten Christoph Eilers zeigten sich die getrübte Lage und die Zukunftsfragen der Handwerksunternehmen aus der Region.
Eilers war zuvor bereits mit einigen Bauunternehmern im persönlichen Austausch und kennt die Ängste der Betroffenen daher sehr gut: „Inflation, steigende Zinsen, hohe Energie- und Materialkosten sowie unterbrochene Lieferketten und weggefallene Bauförderungen erschweren den Alltag der Bauunternehmer enorm.“
Durch diese toxische Kombination werden insbesondere im Wohnungsbau neue Projekte vorerst aufgeschoben oder gar vollständig storniert. Auch bei privaten Bauvorhaben stellt die aktuelle Entwicklung des Budgets den Plan vom Eigenheim stark in Frage und macht es für einige Bürger/-innen aktuell fast unmöglich, sich den Wunsch eines Eigenheims zu erfüllen.
Die Bauunternehmen arbeiten aktuell ihre Aufträge ab. Dennoch müssen wir den Blick auch in die Zukunft richten – sobald diese Aufträge vollständig erledigt sind, werden die aktuell verringerten Nachfragen auch in den Auftragsbüchern zu sehen sein. Es wird aller höchste Zeit, einzugreifen und das Bauhandwerk zu unterstützen.
Dennis Makselon, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Cloppenburg
Makselon wünscht sich hierbei Unterstützung der Politik und freut sich, bei Christoph Eilers auf offene Ohren gestoßen zu sein.
Das Handwerk ist einer der wichtigsten Klimaschützer. Dennoch unterscheiden sich die aktuellen Forderungen der Politik mit den praktischen Ansichten der Fachleute und Praktikern. Die Bauinvestitionen sind insbesondere zu den aktuellen Krisenzeiten ein wichtiger Bestandteil für die Stabilisierung der Auftragslage und tragen somit auch zur Konjunktur und regionalen Wertschöpfung bei.
Auch die Rot-Grüne Landesregierung in Hannover muss ihren Kurs ändern, um Schlimmeres zu vermeiden. Der Einfluss sollte genutzt werden, um kurzfristig für Lösungen zu sorgen und das Baugewerbe zu unterstützen
Christoph Eilers, Landtagsabgeordneter
Die Kreishandwerkerschaft Cloppenburg bedankt sich bei Christoph Eilers für den effektiven Austausch und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit und Unterstützung.

